REEFKING · ANEMONEN
Teppichanemone
Stichodactyla Gigantea Blue - Blaue Teppichanemone
Stichodactyla gigantea bildet eine breite, häufig gefaltete Tentakelfläche. Diese Teppichanemone benötigt ein großes, stabiles System und eine sorgfältige Eingewöhnung. Ihre Haft- und Nesselkraft macht eine überlegte Auswahl der Mitbewohner besonders wichtig.
Licht
Langsam eingewöhnen
Platz
Tentakelradius einplanen
Sichere Technik
Ansaugstellen schützen
Auf einen Blick.
| Angebot |
Stichodactyla Gigantea Blue - Blaue Teppichanemone |
| Einordnung |
Stichodactyla gigantea |
| Tiergruppe |
Anemonen |
| Anspruch |
Sehr anspruchsvoll; Expertentier, besonders während der Eingewöhnung |
| Aquarientyp |
Biologisch reifes Meerwasseraquarium mit sicherer Technik und Platz zur vollständigen Entfaltung |
| Fütterung |
Licht über Symbiosealgen; ergänzend kleine Portionen geeigneter tierischer Meerwassernahrung |
| Riffverträglichkeit |
Nur mit Abstand und Vorsicht; kann Korallen vernesseln und kleine Tiere fangen |
| Sozialverhalten |
Kann passende Anemonenfische beherbergen; andere Fische und Garnelen können zur Beute werden. |
| Besonderheiten |
Wanderungen möglich; Pumpeneinläufe und Überläufe schützen |
| Lichtbedarf |
Kräftig; kontrollierte Lichtgewöhnung erforderlich |
| Strömung |
Kräftig und breit verteilt, ohne das Tier umzuklappen |
| Platzierung |
Großzügiger Übergang zwischen Sandboden und standsicherem Gestein |
Lebensraum und Einrichtung
Großzügiger Übergang zwischen Sandboden und standsicherem Gestein.
Biete eine geschützte Stelle für den Fuß am Übergang von Gestein und Sand. Die Mundscheibe soll frei liegen können und darf nicht dauerhaft von Nachbarn oder Einrichtung eingeengt werden.
Das Aquarium muss Platz für eine groß ausgebreitete Teppichanemone bieten. Plane sie als zentralen Bewohner und nicht als Lückenfüller im Korallenaufbau.
Ernährung und Versorgung
Biete kleine, gut aufnehmbare Portionen aufgetauter Meerwassernahrung an, beispielsweise Mysis oder fein zerteiltes Muschel- beziehungsweise Garnelenfleisch. Richte Menge und Häufigkeit nach Größe, Aufnahmeverhalten und Wasserbelastung aus.
Nahrung vorsichtig an die Tentakel geben und die selbstständige Weitergabe beobachten. Futter niemals in die Mundöffnung drücken; nicht angenommene Reste entfernen.
Die Ernährung durch Symbiosealgen setzt passende Beleuchtung voraus. Fütterung gleicht ungeeignete Lichtbedingungen nicht dauerhaft aus.
Vergesellschaftung und Verhalten
Kann passende Anemonenfische beherbergen; andere Fische und Garnelen können zur Beute werden.
Halte andere Korallen und Anemonen außerhalb der erreichbaren Tentakel. Bei Standortwechseln den Abstand erneut prüfen.
Vermeide Tiere, die an Fuß oder Tentakeln zupfen. Eine neu eingesetzte oder kleine Anemone darf durch große, stürmische Anemonenfische nicht dauerhaft bedrängt werden.
Eingewöhnung und Pflege
Gleiche Temperatur und Salzgehalt behutsam an und erhöhe die Lichtbelastung schrittweise. Starke Änderungen mehrerer Bedingungen zugleich erschweren die Eingewöhnung.
Die Fußscheibe nicht gewaltsam vom Untergrund lösen. Eine verletzte Basis kann erhebliche Folgen haben; einen notwendigen Umzug möglichst mit dem vorhandenen Träger durchführen.
Sichere Ansaugöffnungen und beobachte das Tier während Wanderungen besonders aufmerksam. Direkten Hautkontakt mit Nesseltentakeln vermeiden.
Dauerhaft weit geöffneter Mund, Gewebezerfall, fehlende Haftung oder wiederholtes langes Zusammenfallen erfordern eine Prüfung der Haltungsbedingungen und fachkundige Hilfe. Kurze Veränderungen der Körperfüllung allein sind noch keine sichere Diagnose.
Angebot und Verfügbarkeit
Angeboten wird: Stichodactyla Gigantea Blue - Blaue Teppichanemone.